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BACKEND2023-11-24

Skalierung reaktiver Spring Boot Microservices

Untersuchung der Herausforderungen von nicht-blockierendem I/O und Backpressure in High-Load E-Commerce-Umgebungen.

Skalierung reaktiver Spring Boot Microservices

In der Welt des High-Load E-Corp ist das traditionelle blockierende I/O-Modell oft überfordert. Hier kommt die reaktive Programmierung ins Spiel.

Die Herausforderung

Wenn man mit Tausenden von gleichzeitigen Anfragen zu tun hat, kann das Thread-pro-Request-Modell schnell die Systemressourcen erschöpfen. Context Switching wird zum Flaschenhals und die Latenz steigt.

Die Lösung: Spring WebFlux

Spring WebFlux, basierend auf Project Reactor, bietet ein nicht-blockierendes, asynchrones Programmiermodell. Durch die Nutzung des Event Loops können wir eine massive Anzahl von Verbindungen mit wenigen Threads handhaben.

Schlüsselkonzepte

  1. Mono & Flux: Die Kerntypen für 0-1 bzw. 0-N Elemente.
  2. Backpressure: Die Fähigkeit eines Konsumenten, einem Produzenten zu signalisieren, wie viele Daten er verarbeiten kann.
  3. Nicht-blockierender Treiber: Verwendung von R2DBC anstelle von JDBC, um sicherzustellen, dass der gesamte Stack reaktiv ist.

Implementierung

Wir haben unseren zentralen Produktservice auf Spring WebFlux umgestellt. Die Ergebnisse waren sofort sichtbar:

  • Durchsatz: Steigerung um 300%
  • Ressourcennutzung: CPU-Auslastung um 40% gesunken
  • Latenz: P99 Latenz signifikant verbessert

Fazit

Reaktive Programmierung erfordert eine Lernkurve, aber für High-Concurrency-Szenarien sind die Vorteile unbestreitbar.